Portraitworkshop bei der Leica-Akademie

 

Diese Woche war ich in Wetzlar, bei einem Portraitworkshop der Leica-Akademie. Meine Frau hatte mir den Workshop zum Geburtstag geschenkt und ich muss gestehen, dass ich eifrig darauf hingefiebert habe. Der Kurs startete Montag morgens um neun Uhr. Wir Teilnehmer wurden im Foyer der Leica-Hauptzentrale von unserem Kursleiter in Empfang genommen. Der Seminarraum, in den wir geführt wurden war bestens ausgestattet mit leistungsstarkem Beamer, einem Mac-Book für jeden Teilnehmer, zwei A3 FineArt-Printern von Epson und einem mit Objektiven gespickten Schrank. Auch für das persönliche Wohlergehen der Teilnehmer war bestens gesorgt durch einen mit kalten Getränken gefüllten Kühlschrank und der kostenfreien Benutzung des Espressoautomatens. Auf den Tischen der Teilnehmer fanden sich noch einige Werbegeschenke, die Kurunterlagen, zwei Speicherkarten sowie - das Highlight - eine persönliche Leica S Mittelformatkamera. Unsere beiden Referenten, Oliver Vogler und Oliver Richter erwiesen sich als sehr kompetente Lehrer und Fotografen. Den Vormittag des ersten Tages verbrachten wir mit etwas Theorie zum Thema Portraitfotografie, der Arbeit mit Modellen und einer kurzen Einführung in die Handhabung der Leica S.

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FotoTV - lernen von den Profis

Als ich 2009 den Entschluss fasste, von nun an nicht mehr zu knipsen sondern zu fotografieren stellte sich mir die Frage: "Wo kann ich das lernen?". Natürlich gibt es die üblichen Verdächtigen: Bücher, Zeitschriften und - natürlich - das Internet. Gerade YouTube bietet zu jedem Thema etwas, in verschiedenen Sprachen, Qualitäten und Längen. 2009 war gerade die Zeit, in der es langsam Sinn machte sich Filme im Internet anzuschauen. Bis dahin bedeutete sich einen Film in Internet anzuschauen, dass man ein briefmarkengroßes Fensterchen betrachtete, in dem man auf Grund der Auflösung zuweilen kaum erkennen konnte, was dort gezeigt wurde. Der Spaßfaktor hielt sich sehr in Grenzen und war keinesfalls mit unserer heutigen Zeit vergleichbar, in der man ganze Blockbuster in HD und Dolby Surround streamen kann.

 

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Mamiya RB67 - Das Mammut unter den Kameras

Im Sammlerrausch habe ich vor gut zwei Jahren auch eine Mamiya RB67 erstanden. Ich war auf der Suche nach einer hochwertigen Mittelformatkamera im Format 6x7 zu einem bezahlbaren Preis. Da mir eine RZ, der elektronisch gesteuerte Nachfolger der RB, zu diesem Zeitpunkt zu teuer war bin ich bei der RB67 hängen geblieben und konnte ein solches Exemplar nach ein bisschen Recherche und einem erfolgreichen Gebot in der eBucht mein Eigen nenne.

 

Ich hatte damals gerade erst angefangen wieder analog zu fotografieren und hatte im Mittelformat nur mit einer alten Rolleiflex Erfahrungen gesammelt. Und nun kam dieser Bolide bei mir an und forderte mich heraus. Als ich das Paket öffnete, war ich erst mal überwältigt von der schieren Masse dieser Kamera: ziemlich groß und mit einem Gewicht von 2,7 KG doch deutlich anders als die mir halbwegs vertraute Rolleiflex. Auch wenn die Kamera bis in die 90er gebaut wurde stammt mein Exemplar aus den frühen 70ern und entspricht dem ersten Modell. Ein Panzer von einer Kamera. Extrem massiv und rein mechanisch. Das Alter und die häufige Verwendung sieht man dem Ding aber nur am partiellen Farbabrieb an. Man könnte meinen, dass RB für RoBust stehen soll. Ich bin mir gar nicht sicher ob ich überhaupt versucht habe einen Testfilm zu belichten oder ob ich das Teil gleich in die Vitrine gestellt habe und mich einer leichter zu bedienenden und zu tragenden Kamera zugewendet habe.

 

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Leica M8 - ein Erfahrungsbericht

Vor gut einem halben Jahr habe ich mir auf Ebay eine fast neuwertige Leica M8 geschossen. Nicht dass dies meine erste Leica gewesen wäre - ich besaß schon eine M6 und eine CL aber eben noch keine digitale Leica. Bisher haben mich die horrenden Preise und der schnelle technische "Verfall" davon abgehalten mir teure Digitalkameras zu kaufen. Bei einer Analogkamera ist die technische Entwicklung abgeschlossen, der Markt ist stabil und ich kann davon ausgehen, sie gegebenenfalls wieder zu etwa dem gleichen Preis loszuwerden, zu dem ich sie gekauft habe - aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls war ich von der M6 und der Art damit zu fotografieren so angetan, dass ich gerne mal herausfinden wollte, wie sich eine digitale Leica anfühlt. Da gerade die neu M (240) auf dem Markt war schien es mir auch preislich ein guter Zeitpunkt für einen Kauf. Für das Gute Stück habe ich in etwa so viel wie für eine vergleichbare M6 zahlen müssen. Als ich meine neue Kamera dann in der Hand hielt und ausprobierte war ich erst mal ein wenig skeptisch. Einige offensichtlichen "Nachteile" fielen mir recht schnell auf:

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